Natürlich glaubt jeder Mensch irgendwas. Selbst wer sich „Atheist“ nennt, glaubt dass es keinen Gott gibt.
Eine mutige Annahme…

Das Faszinierende am Jesus-Glauben ist, dass du dich nicht auf tausend Annahmen stützen musst. Du hast es so ziemlich von Anfang an mit einer wirklichen Person zu tun: Gott hat nicht nur abstrakt „die Welt“ geschaffen, sondern DICH. Gott ist nicht abstrakt „Liebe“, sondern er hat ein persönliches Interesse an DIR. Natürlich suchen alle Menschen irgendwie nach Gott – das ist Religion im buchstäblichen Sinne des Wortes. Aber die Sache mit Jesus geht weit darüber hinaus: da beugt sich der Gott des Universums in dein kleines Leben hinein und sagt:
„DU bist mir wichtig!“
Wie? Wichtig? „Du bist mir so wertvoll, dass ich meinen Sohn Jesus für DICH sterben ließ!“ Das mit dem Kreuz und dem Sterben von Jesus ist nicht nur „Kirchengeschichte“ – es ist Gottes Liebesgeschichte mit DIR. Es ist leicht zu fragen: „Warum musste Jesus sterben?“ – aber sinnvoller zu fragen: „Weshalb wollte er für MICH sterben?“
Die Antwort ist: weil es Gott so was von weh tut, dass du ohne eine Beziehung zu ihm, ohne die Gemeinschaft mit ihm das Wesentliche im Leben verpasst. Vielleicht hast DU versucht, dich daran zu gewöhnen, von Gott getrennt zu leben. Gott aber gewöhnt sich nie daran, getrennt von dir zu sein! Es tut ihm weh. Weil er nicht global, sondern dich persönlich liebt. Jesus hat am Kreuz deine Schuld getragen, deinen Schmerz, deine Kaputtheit, deine Krankheit. Das Kreuz ist quasi die Brücke zurück zu einem Leben in echter Gemeinschaft mit Gott. Eine Brücke, die du nie bauen konntest oder kannst, sondern die Gott selbst gebaut hat.

Zum Glück steht diese Brücke bombenfest. Jesus nennt sich selbst den „Weg zum Vater“. Niemand und nichts sonst auf dieser Welt kann deine Schuld (Sünde nennt es die Bibel) wegnehmen außer Jesus. Genau darum geht es nämlich beim „zum Glauben finden“: du gehst über diese „gebaute Brücke“, indem du dein Leben ganz persönlich Jesus gibst – auch und gerade deine Schuld. In dem Moment, wo du sie ihm bekennst, nimmt er sie von dir weg. Du bekommst den unglaublichsten Frieden, den du dir vorstellen kannst. Zurück zu Gott zu kommen ist wie nach Hause kommen. Versöhnt werden. Aufatmen. Neu anfangen. Endlich leben…

Fest binden vorneZum Glauben finden

heißt, sich ganz persönlich auf Jesus einlassen. Du lädst ihn ein, in dein Leben zu kommen. Dazu müssen nicht vorher alle Fragen beantwortet sein, du musst deine Vergangenheit nicht vorher bewältigt haben, dein Leben nicht erst aufräumen. Lass Jesus das machen. Er hat da tausendfache Erfahrung drin. Menschen verändern ist genau sein Ding. In unserer Gemeinde wirst du viele Leute treffen, die genau in diesem Prozess sind: sie haben Jesus einmal bewusst in ihr Leben eingeladen und werden nun verändert.

Wie? Es ist ein Geheimnis, das man nur erfahren kann. Der heilige Geist kommt in dein Leben hinein und gibt dir eine Kraft, die du vorher nicht kanntest. Und eine Liebe, die vielleicht andere vorher nicht kannten…

Neugierig? Probier es aus!
In der Gemeinde haben wir eine Karte drucken lassen, die dir bei dieser persönlichen Entscheidung helfen kann. Es ist ja nur ein Gebet…

tdtdkuViele finden es hilfreich, es laut zu beten. Manche setzen Datum und Unterschrift dazu. Das verdeutlicht den Entschluss. Es geht ja nicht nur um gute Gedanken, sondern den bewussten Beginn eines neuen Lebens mit Jesus. So ähnlich wie verliebt sein: erst wenn man sich das „Ja-Wort“ gegeben hat, ist die Verbindung „amtlich“ besiegelt…

Um dieses „Besiegeln“ deiner Verbindung zu Jesus geht es übrigens in der Taufe. Sie ist natürlicherweise der nächste Schritt: Vor Gott und der Welt bekennen, dass du zu Jesus gehörst…

Glauben oder Glauben?

Eine wahre Geschichte:

Blondin (Francois Gravelet) pushes a wheelbarrow across a tightrope over Niagra FallsJean Blondin, ein französischer Seilkünstler (1824-1897), war einer der begabtesten Menschen seiner Zeit. Höhepunkt seiner kuriosen Karriere war furchterregend kühne Akrobatiken auf einem Seil über den Niagarafällen. Eines Tages balancierte er eine Schubkarre über dieses Seil vor Hunderten von begeisterten Zuschauern auf beiden Seiten. Daraufhin legte er einen Sack Zement in die Schubkarre und balancierte zurück – wieder tosende Begeisterung aller Fans. Nun fragte er die Menge: „Ihr habt gesehen, wie ich die Schubkarre mit einem Sack Zement herüber balanciert habe. Glaubt ihr, dass ich auch einen Menschen in dieser Schubkarre heil rüber bringen kann?“ Die Menge hatte ihn gesehen – nicht zum ersten Mal. Er war weltberühmt. Sie wussten, wenn einer es kann dann er. Begeistert riefen alle: „Ja, wir glauben dass du es kannst!“ „Ok,“ sagte Blondin, „ein Freiwilliger bitte!“ – Und es blieb still. Keiner traute sich.
Alle glaubten.
Aber keiner glaubte…
Zum Glauben finden ist nicht, Jesus begeistert zuzustimmen und ihm Großes zuzutrauen. Sondern dein eigenes kleines Leben ihm anvertrauen, auf Tod und Leben. Alles auf eine Karte…

Geschichten von Blondin sind zum Beispiel HIER nachzulesen…