Der Name FREIE evangelische Gemeinde sagt es schon:
Die Gemeinde lebt völlig von der Freiwilligkeit ihrer Mitglieder, Freunde und Besucher.
Ganz wichtig: Es gibt keine pflichtmäßigen Beiträge der Mitglieder. Im Gegensatz zu den sogenannten ‚Landeskirchen‘ („Staatskirchen“) gibt es in FeGs keine Kirchensteuer, keinerlei Unterstützung vom Staat. Die erforderlichen Geldmittel unserer Gemeinde werden allein durch freiwillige Gaben der Mitglieder und Freunde aufgebracht.

Wir wehren uns gegen jeden Zwang und jede Gesetzlichkeit. Es gibt keine Kontrolle der Mitgliedsbeiträge, keine Offenlegung der Buchhaltungsdetails, keinen Spendendruck. Finanzielle Dinge werden sehr diskret und vertraulich behandelt. Nur der Buchhalter – bei uns wertschätzend „Schatzmeister“ genannt – hat Einblick in die Details. Einmal im Jahr gibt es eine Buchprüfung: zwei ‚Laien’ (Mitglieder der Gemeinde) prüfen die Korrektheit aller Buchungsvorgänge.

Und wir „nehmen“ nicht nur: als Ortsgemeinde sind wir eingebunden in die Bundesgemeinschaft aller Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland, ca. 450 Gemeinden. Für jedes Mitglied zahlt unsere Gemeinde einen Beitrag an den Bund FeG (mit Sitz in Witten) sowie an den Rheinischen Kreis, insgesamt etwa 6 Euro pro Mitglied und Jahr.

Das ist die eine, faktische Seite. Auf der anderen Seite sind wir uns bewusst, dass sich lebendiger Glaube immer im praktischen Leben auswirkt. Christsein heißt: Jesus die Kontrolle über alle Lebensbereiche übergeben. So erfahren wir die Kraft und das Wirken des heiligen Geistes im Alltag. Hierzu gehört auch unser Umgang mit unserem Geld. Als Jesus-Nachfolger erfahren wir immer wieder, wie Gott für uns sorgt und sich um uns kümmert. Das gilt auch für uns als Gemeindeleitung. Wir vertrauen bewusst auf Gottes Versorgung und haben sie bisher auch immer wunderbar erfahren.

In diesem Vertrauen erstellen wir jedes Jahr ein Jahresbudget mit (prognostizierten) Einnahmen und Ausgaben, nicht selten eine Glaubensprobe. In den Mitgliederversammlungen am Ende bzw. am Anfang des Jahres wird berichtet, ob und wie unsere Finanzen zur Ehre Gottes verwendet wurden. Allein darum geht es uns: die Finanzen der Gemeinde so einzusetzen, wie es Gott auf dem Herzen liegt.

Logisch: hier ist nicht nur unser Vertrauen, sondern auch unsere Verbindlichkeit und Hingabe gefragt. Unzählige haben schon erfahren, dass Gott sich nichts schenken lässt. Die Bibel (Maleachi 3,10) drückt es krass aus:
„Bringt den Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, damit in meinem Hause Speise sei,
und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht
des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“

Interessanterweise gibt es das „10-Prozent-Prinzip“ im Neuen Testament nicht mehr. Stattdessen das (freiwillige) Prinzip des Gebens: jeder freiwillig aus Liebe und Dankbarkeit. Und wir merken jeden Monat, dass das Prinzip „funktioniert“….

Für uns als Freikirche ist entscheidend, den Umgang mit Geld aus einer geistlichen Perspektive einzuüben. Dem Wesen nach ist all unser Geben geistliche Frucht. Frucht wiederum ist Same, der sich vermehrt und uns selbst zum Segen wird. Und: Unser Geben ist eine Investition in Gottes Reich. Seine Antwort ist, dass er selbst die Verantwortung für uns übernimmt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere dazu gegeben.“ (Matth. 6,33). Seine Zusage steht! Oder wie es ein kleiner Zweizeiler ausdrückt:

„Sobald wir dein Anliegen, Gott, und dein Reich
zu unserem Anliegen machen,
machst du dir zum herzlichen Anliegen gleich
all unsere Sorgen und Sachen.“

Diese Prinzipien sind tausendfache Erfahrung von Christen und Ausdruck der Liebe Jesu, die über allen kurzsichtigen Egoismus siegt. Für uns als Gemeinde heißt dies übrigens auch, nicht nur an unsere „eigenen“ Nöte zu denken, sondern unsere finanziellen Mittel bewusst mit weitem Horizont einzusetzen. Die Unterstützung von Gemeindegründungen, diakonischen und missionarischen Projekten soll mindestens 10% unseres Jahresbudgets umfassen.

Wie unterstützt man die Gemeindearbeit? Drei Möglichkeiten:

1) Ein Dauerauftrag bei der Bank. Dafür können diese beiden Bankkonten benutzt werden: 

     Kreissparkasse Euskirchen (KSK)
     IBAN     DE64 3825 0110 0003 3158 76
     BIC       WELADE D1 EUS

     Spar- u. Kreditbank Witten eG (SKB)
     IBAN     DE78 4526 0475 0003 7225 00
     BIC       GENODE M1 BFG

2) Die Kollekte in den Gottesdiensten zur Unterstützung der Gemeindearbeit. Es wird ja immer angesagt, für welchen Zweck sie bestimmt ist – nicht selten für die Gemeindearbeit… Die Kollekte ist übrigens schon seit urchristlichen Zeiten fester Bestandteil der Gottesdienste. Sie beruht auf dem Gedanken des Opfers. Ein Opfer ist ein „Geschenk, das wehtut“, eine Gabe, die mich über meine geplanten Ausgaben hinaus „beschneidet“, ein ungeplanter Verzicht, mit dem ich bewusst ein Anliegen unterstütze. Zum Beispiel: Die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,30-37) oder das Gebot Jesu: „Gib dem, der dich bittet“ (Matthäus 5,40-42). Das heißt: der regelmäßige (geplante) Beitrag zur Gemeindearbeit ist eine bessere Grundlage der Gemeindefinanzen.

3) Die Spendenseite unter www.feg-mechernich.de (verlinken!)

Hier kann man online – sofort, direkt & sicher – die Arbeit der Gemeinde unterstützen.