(Eine Geschichte von Ehsan, einem iranischen Christ, der zu unserer Gemeinde gehörte)


Eine Frau kommt und erklärt ihrem Pastor: „Ich möchte nicht mehr in dieser Gemeinde bleiben.“ Der Pastor antwortet: „Darf ich fragen, warum?“ Die Frau erklärt ihm: „Hier sehe ich Leute, die telefonieren und schreiben WhatsApp, während Sie beten oder predigen. Viele sind nur physisch dabei, innerlich abwesend. Viele kommen nicht. Manche schauen mich seltsam und ablehnend an.“

Der Pastor bleibt still. Dann sagt er: „Darf ich Sie bitten, etwas für mich zu tun, bevor Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen?“ Die Frau erwidert: „Ja, schon – doch was kann das sein?“
Der Pastor bittet sie: „Nehmen Sie zwei Wassergläser, randvoll mit Wasser, und gehen Sie im nächsten Gottesdienst zweimal den Mittelgang rauf und runter. Aber ohne dass das Wasser überschwappt.“

Die Frau findet das komisch, aber sie stimmt zu. Nachdem sie es getan hat, begegnet sie wieder dem Pastor. Er fragt sie:
„Haben Sie jemand an WhatsApp gesehen?
Ist ihnen aufgefallen, wer schläft?
Wurden Sie seltsam angeschaut?“

„Ich weiß es nicht,“ antwortet sie, „weil ich mich konzentrieren musste, dass das Wasser nicht überschwappt.“ Da erklärt ihr der Pastor: „Wenn Du in die Gemeinde kommst, richte alle deine Sinne und Dein Inneres auf Gott aus. Deshalb sagte Jesus: ‚Folge mir nach.’ Er hat niemanden gerufen, den Christen zu folgen. Mache Deine Beziehung zu Gott nicht von der Gottesbeziehung anderer abhängig. Übe Dich darin, Dein Herz auf Jesus auszurichten.
Schau auf IHN, und beurteile nicht das Leben anderer.“