Die TAUFE lässt sich am besten mit einer HOCHZEIT vergleichen. Es ist herrlich, mitzuerleben, wie ein Mensch seine Liebesbeziehung zum HERRN Jesus Christus festmacht. Diese Liebesbeziehung kann jeder erfahren, der sein Leben bewusst in die Hand des auferstandenen Jesus legt. Die Bibel nennt dies GLAUBEN.

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Kein Wunder, dass Taufgottesdienste einen besonders fröhlichen Sieges- und Festcharakter haben!

Aber neben dem Zeugnis und Bekenntnis zum Glauben (siehe das Taufbekenntnis unten) ist die Taufe auch eine symbolische Handlung mit vielschichtiger Tragweite:

Taufe Josia
Als Täufling wird man einmal kurz ganz untergetaucht.
  1. Sie ist ein Gehorsamsschritt: Jesus hat sie höchstpersönlich „befohlen“ (Matthäus 28,19-20).
  2. Das Wasser drückt Reinigung und Vergebung von Schuld aus. Der Täufling darf sich sicher sein, dass wirklich ALLE Sünde vergeben ist.
  3. Indem der Täufling einmal ganz untergetaucht wird, drückt er seine Identifikation mit Jesus aus. Er „stirbt“ quasi mit Jesus und steht in ein neues Leben auf, indem er aus dem Wasser herauskommt. Dieses Bild hilft vielen, bewusst ihr altes Leben ohne Gott „in den Tod“ zu geben und loszulassen – um nun ein neues Leben mit Jesus und in der Kraft des Heiligen Geistes zu beginnen.
  4. Zum „Loslassen“ gehört auch ein Sich-Lossagen von allen Mächten der Finsternis. Das Taufbekenntnis drückt dies aus: auch vor der unsichtbaren Welt bekennt sich der Täufling zum Machtwechsel in das Reich des Lichts hinein.
  5. Taufe ist immer auch Taufe „hinein in den Leib Christi“ (1. Korinther 12,13). Sie fügt in die Gemeinde vor Ort ein, die ja der sichtbare Leib Christi an diesem Ort ist.
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Das Taufbekenntnis vor der Gemeinde…

Deshalb praktizieren wir bewusst keine Säuglingstaufe. Wir halten es für wichtig, jedem die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden, aufgrund seines / ihres persönlichen Glaubens und auf das öffentliche Bekenntnis dieses Glaubens hin getauft zu werden.

Für theologisch Interessierte:
Die Taufe findet ihr Pendant in der Beschneidung im alten Israel. Da kommt sie her. So wie ein Baby durch seine Beschneidung kurz nach der Geburt ins Volk Gottes aufgenommen wird, geschieht auch die Taufe nach der Geburt. Allerdings nicht die physische Geburt, sondern die geistliche, die im Neuen Testament auch Wiedergeburt genannt wird. Sie ist es, die einen Menschen geistlich ins Volk Gottes hinein bringt. Und sie geschieht nur aus Glauben heraus.
Siehe Johannes 3, 1-16

Deshalb kann ein Mensch unmöglich ohne persönlichen Glauben – nur der macht ihn geistlich lebendig – getauft werden. Genau genommen ist die Säuglingstaufe also keine Taufe im Verständnis der Bibel, auch wenn unzweifelhaft eine sehr gute Absicht dahinter steht, nämlich die Verpflichtung, das Kind im christlichen Glauben zu erziehen.

Übrigens: In Freien evangelischen Gemeinden drücken wir diese verbindliche Absichtserklärung in der KINDERSEGNUNG aus.

Bei Interesse an der Taufe oder weiteren Fragen nimm einfach Kontakt mit unserem Pastor Ralph Wiegand auf!
Und für Interessierte: Hier ist das TAUFBEKENNTNIS.