Der Name „FREIE evangelische Gemeinde“ – kurz ‚FeG‘ – sagt es schon:
Die Gemeinde lebt ganz von der Freiwilligkeit ihrer Mitglieder, Freunde und Besucher. Auch für Mitglieder gibt es keinen Mindest- oder Pflichtbeitrag. FeGs bekommen keinerlei Unterstützung vom Staat. Auch mit der Kirchensteuer, durch die die sogenannten ‚Landeskirchen‘ finanziert werden, haben FeGs nichts zu tun. Die erforderlichen Finanzen unserer Gemeinde werden allein durch freiwillige Gaben der Mitglieder und Freunde aufgebracht.

Wir wehren uns gegen jeden Zwang und jede Gesetzlichkeit. Es gibt keine ‚Kontrolle‘ der Mitgliedsbeiträge, keine Offenlegung der Buchhaltungsdetails, keinen Spendendruck. Finanzielle Dinge werden diskret und vertraulich behandelt. Nur der Buchhalter – bei uns wertschätzend „Schatzmeister“ genannt – hat Einblick in die Details. Einmal im Jahr gibt es eine Buchprüfung: zwei ‚Laien’ (Mitglieder der Gemeinde) prüfen die Korrektheit aller Buchungsvorgänge.

Und wir „nehmen“ nicht nur: als Ortsgemeinde sind wir eingebunden in die Bundesgemeinschaft aller Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland, den sogenannten ‚Bund FeG‘, zu dem ca. 480 Gemeinden gehören. Pro Mitglied zahlt unsere Gemeinde einen gewissen Beitrag an den Bund FeG (mit Sitz in Witten) sowie an den Rheinischen Kreis, ein organisatorische Zusammenarbeit der Gemeinde in unserer Region.

Das ist die eine, faktische Seite. Auf der anderen Seite sind wir uns bewusst, dass sich lebendiger Glaube immer im praktischen Leben auswirkt. Christsein heißt: Jesus die Kontrolle über alle Lebensbereiche übergeben. So erfahren wir die Kraft und das Wirken des heiligen Geistes im Alltag. Hierzu gehört auch unser Umgang mit unserem Geld. Als Jesus-Nachfolger erfahren wir immer wieder, wie Gott für uns sorgt und sich um uns kümmert. Das gilt auch für uns als Gemeindeleitung. Wir vertrauen bewusst auf Gottes Versorgung und haben sie bisher auch immer wunderbar erfahren.

In diesem Vertrauen erstellen wir jedes Jahr ein Jahresbudget mit (prognostizierten) Einnahmen und Ausgaben, nicht selten eine Glaubensprobe. In den Mitgliederversammlungen am Ende bzw. am Anfang des Jahres wird berichtet, ob und wie unsere Finanzen zur Ehre Gottes verwendet wurden. Allein darum geht es uns: die Finanzen der Gemeinde so einzusetzen, wie es Gott auf dem Herzen liegt.

Logisch: hier ist nicht nur unser Vertrauen, sondern auch unsere Verbindlichkeit und Hingabe gefragt. Unzählige haben schon erfahren, dass Gott sich nichts schenken lässt. Die Bibel (Maleachi 3,10) drückt es krass aus:
„Bringt den Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, damit in meinem Hause Speise sei,
und prüft mich hiermit, spricht der HERR der Heerscharen, ob ich euch dann nicht
des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“

Interessanterweise gibt es dieses „10-Prozent-Prinzip“ im Neuen Testament nicht mehr. Dafür (um so mehr) das Prinzip des freiwilligen Gebens – aus Liebe und Dankbarkeit. Und wir merken jeden Monat, dass dieses Prinzip ein Segen ist und „funktioniert“…

Als Freikirche ist für uns entscheidend, den Umgang mit Geld aus einer geistlichen Perspektive einzuüben. Dem Wesen nach ist all unser Geben geistliche Frucht. Frucht wiederum ist Same, der sich vermehrt und uns selbst zum Segen wird. Man kann es auch als Investition in Gottes Reich bezeichnen. Und Gottes „Antwort“ ist, dass er selbst die Verantwortung für uns übernimmt: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch alles andere dazu gegeben.“ (Matth. 6,33). Seine kräftige Zusage, die zum Ausprobieren herausfordert! Oder wie es ein kleiner Zweizeiler ausdrückt:

„Sobald wir dein Anliegen, Gott, und dein Reich zu unserem Anliegen machen,
machst du dir zum herzlichen Anliegen gleich all unsere Sorgen und Sachen.“

Diese Prinzipien sind tausendfache Erfahrung von Christen und Ausdruck der Liebe Jesu, die über allen kurzsichtigen Egoismus siegt. Für uns als Gemeinde heißt dies übrigens auch, nicht nur an unsere „eigenen“ Nöte zu denken, sondern unsere finanziellen Mittel bewusst mit weitem Horizont einzusetzen. Die Unterstützung von Gemeindegründungen, diakonischen und missionarischen Projekten soll mindestens 10% unseres Jahresbudgets umfassen.

Wie unterstützt man die Gemeindearbeit? Drei Möglichkeiten:

1) Ein Dauerauftrag bei der Bank – der „Hausbank der Freien evangelischen Gemeinden“:

     Spar- u. Kreditbank Witten eG (SKB)
     IBAN     DE78 4526 0475 0003 7225 00
     BIC       GENODE M1 BFG

2) Die ‚Kollekte‘ in den Gottesdiensten zur Unterstützung der Gemeindearbeit. Es wird ja immer angesagt, für welchen Zweck sie bestimmt ist – nicht selten für die Gemeindearbeit… Die ‚Kollekte‘ ist übrigens schon seit urchristlichen Zeiten fester Bestandteil christlicher Gottesdienste. Sie beruht auf dem Gedanken des Opfers, nicht im Sinne von Mobbing oder Blutopfern, sondern als ein „Geschenk, das wehtut“. eine Gabe, die mich über meine geplanten Ausgaben hinaus „beschneidet“, ein ungeplanter Verzicht, mit dem ich bewusst ein Anliegen unterstütze und Gott ehren möchte. Zum Beispiel: Die Geschichte vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,30-37) oder das Gebot Jesu: „Gib dem, der dich bittet“ (Matthäus 5,40-42).
Aber: für die Gemeinde ist der geplante und regelmäßige (und großzügige 🙂 Beitrag zur Gemeindearbeit eine bessere Grundlage für die finanzielle Planung.

3) Die Spendenseite unter www.feg-mechernich.de (verlinken – noch im Aufbau)

Dort kann man online – sofort, direkt & sicher – die Arbeit der Gemeinde unterstützen.